Festsitzender und komfortabler Zahnersatz auf Implantaten

Implantatschrauben Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es wird operativ an die Stelle einer fehlenden Zahnwurzel in den Kieferknochen eingebracht. Dort wächst es während einer Einheilphase (rund 3 Monate) aufgrund seiner biologisch aktiven Oberfläche ein und ist dann fest mit dem Knochen verbunden. Auf das knochenintegrierte Implantat wird nach der Einheilphase ein Aufbau (Abutement) aufgeschraubt, auf dem dann eine Krone, Brücke oder Prothese mit festem Sitz befestigt werden kann.

Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall gefertigt. In der allgemeinen Chirurgie werden künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. In unserer Praxis zählt die innovative Therapie der Implantologie zu den Routineeingriffen.

Zahn-Implantat Implantate sind vielseitig
Implantatschrauben Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben, Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebiss-Verhältnisse. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Lösung.

Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder Prothesen getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt. Bei einer guten Kieferknochensituation kann mit Implantaten im Prinzip jeder zahnlose Kieferbereich versorgt werden.

Folgende Befunde eignen sich besonders für eine Implantatversorgung:

In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Eine Altersbegrenzung gibt es nahezu keine. Ein fester Sitz, ein kräftiger Biss und eine optimale Sicherheit sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Wie läuft die Implantation ab?
Zuerst erstellen wir zur Diagnostik Modelle Ihrer beiden Kiefer und eine spezielle Röntgenaufnahme zur Ausmessung des Knochenangebotes in der jeweiligen Kieferregion. In besonderen Situationen beziehen wir zusätzlich eine Kernspin-Aufnahme mit extrem hoher Detailgenauigkeit in die Situationsanalyse mit ein. Daraufhin legen wir Länge und Durchmesser der Implantate fest. Das oder die Implantate werden unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.
Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. Nach rund drei Monaten wird die Schleimhaut über dem Implantatdeckel eröffnet und ein sogenannter Zahnfleischformer für zwei Wochen aufgeschraubt. In der Zwischenzeit kann der Zahnersatz angefertigt werden. Dazu wird ein spezieller Implantatabdruck genommen, mit Hilfe dessen unser Zahnlabor den Zahnersatz individuell für Sie herstellt. Zuletzt wird dieser Zahnersatz auf den bei Ihnen im Mund aufgeschraubten Implantatataufbauten befestigt.

Implantatschrauben
Implantatschrauben
Implantatschrauben

Knochenaufbaumethoden
Um ein Implantat stabil setzen zu können, brauchen wir in der jeweiligen Region eine ausreichende Menge an Knochenhöhe und -breite. Reicht das Knochenangebot an der Implantationsstelle nicht aus, muss ein Knochenaufbau (Augmentat) aus eigenem Knochen, ggf. gemischt mit Knochenaufbaumaterial, zur Verbesserung des Knochenangebotes durchgeführt werden. Kleinere Bezirke können direkt während der Implantation aufgebaut werden, In manchen Fällen ist es notwendig, ein ausreichendes Knochenangebot für das Implantat in einem gesonderten Eingriff vor der eigentlichen Implantation zu schaffen.
Diese Einzelfälle werden im Detail mit dem Patienten im Vorfeld geplant und abgestimmt. Durch die Knochenaufbaumaßnahmen stellen wir sicher, dass Ihr Implantat wirklich fest und sicher sitzt.

Worauf muss man bei Implantaten besonders achten?
Unsere Implantatpatienten werden jedes halbe Jahr zur zahnärztlichen Kontrolle und zur Prophylaxe gebeten. Auch eine gute häusliche Mundhygiene ist (nicht nur, aber ganz besonders!) bei allen Implantatpatienten sehr wichtig. Rauchen ist schlecht für Zahnfleisch, eigene Zähne und Implantate. Insbesondere in den ersten drei Wochen nach der Implantation sollte gar nicht geraucht werden.
Eventuell vorhandene allgemeinmedizinische Risiken werden von uns im Vorfeld sehr sorgfältig erfragt.

Welche Vorteile bringt eine Implantatversorgung?